Schnelle Reparatur von Feuerwehrauto-Komponenten mit 3D-Scannen und additiver Fertigung

In diesem Artikel erfährst du mehr über das effiziente Zusammenspiel von 3D-Scannen und additiver Fertigung bei Reparaturprojekten. ABR 3D Print stellt ein beschädigtes Feuerwehrauto schnell wieder her, indem sie fortschrittliche 3D-Scan- und Drucktechnologien einsetzen. Mit ATOS Q erfassten sie die Geometrie des Fahrzeugs präzise und direkt vor Ort, um das fehlende Teil zu rekonstruieren und zu drucken.
Für Notfalldienste zählt jede Sekunde. Als ein Magirus Iveco Feuerwehrauto während eines Einsatzes der Feuerwehr in Zlín, Tschechien, beschädigt wurde, bestand die Notwendigkeit es wieder einsatzfähig zu machen. Die hintere Kunststoffabdeckung der Hubrettungsbühne war beschädigt, welche rekonstruiert werden sollte. Hier kam ABR 3D Print ins Spiel und nutzte modernste Technologie, um eine schnelle und zuverlässige Lösung zu bieten.

ABR 3D Print, mit Sitz in Uherské Hradiště, Tschechien, steht an der Spitze der industriellen 3D-Druck-, Scan- und Nachbearbeitungstechnologien und ist auf eine Vielzahl von Bereichen spezialisiert, darunter Automobil, Verteidigung, Medizin und Ingenieurwesen.


Ein effizienter 3-Schritte-Reparaturprozess

Mit dem beschädigten Teil wandte sich die Feuerwehr Zlín an ABR 3D Print, um eine Lösung zu finden, die die Ausfallzeiten minimieren würde. Der Druck war hoch; das Feuerwehrauto musste so schnell wie möglich einsatzbereit sein, um die Flotte vollständig zu halten. Um genau das zu gewährleisten, musste der Reparaturprozess die folgenden 3 Schritte durchlaufen:

1. Geometrien vor Ort erfassen

Um den Restaurierungsprozess zu starten, begutachtete das ABR 3D Print-Team das Feuerwehrauto vor Ort. Sie nutzten den mobilen und robusten 3D-Scanner ATOS Q für das 3D-Scannen und erfassten die Geometrie des Fahrzeugs mit bemerkenswerter Präzision. Diese Methode machte es überflüssig, das Fahrzeug zu demontieren, und ermöglichte einen nahtlosen und effizienten Datenaufnahmeprozess.

Die Scandaten, erfasst mit der ZEISS INSPECT-Software, bildeten die Grundlage für die Rekonstruktion der fehlenden Geometrie. Dies stellte sicher, dass das neue Teil perfekt passen würde.

Abb. 1: Scanprozess mit ATOS Q.

2. Wiederaufbau und Druck der Komponente

Mit den gescannten Daten in der Hand nutzte das Team fortschrittliche Software-Tools, um das gesamte 3D-Modell der beschädigten Abdeckung zu rekonstruieren. Nach gründlicher Validierung gingen sie dazu über, die Komponente mit einem industriellen 3D-Drucker zu drucken.

Die Wahl des Materials war entscheidend; ASA-Thermoplast wurde aufgrund seiner UV-Beständigkeit, Wetterbeständigkeit und hervorragenden Oberflächenqualität ausgewählt – Eigenschaften, die für Anwendungen im Außenbereich von Fahrzeugen unerlässlich sind.

Abb. 2: 3D-Druck des beschädigten Teils.
Abb. 3: Erste Überprüfung des Teils vor Ort

3. Lackierung und Installation

Sobald das Teil gedruckt war, wurde es an Autokom Tečovice zur endgültigen Lackierung und Montage geliefert. Der gesamte Prozess, vom Scannen bis zur Installation, dauerte weniger als zwei Wochen, wodurch das Feuerwehrauto mit dem nahtlos integrierten neuen Teil wieder in den Dienst gestellt werden konnte.

Abb. 4: Feuerwehrauto mit eingebauter, rekonstruierter Komponente.

Schnelle Bearbeitung und präzise Reparatur

Was normalerweise Monate dauern würde, wurde in einem Bruchteil der Zeit, dank der Kombination aus präziser Messtechnik und additiver Fertigung, erreicht. Durch das Scannen direkt vor Ort und die Nutzung des Großformat-3D-Drucks ermöglichte ABR 3D Print der Feuerwehr Zlín, die Ausfallzeiten zu minimieren und die volle Funktionalität ihres Fahrzeugs wiederherzustellen.

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